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Rosberg zum 3. Mal Fürst von Monaco

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Nico Rosberg gewinnt zum dritten Mal in Serie den Grand Prix von Monaco. Er siegt vor Sebastian Vettel und WM-Leader Lewis Hamilton. Rosberg profitierte am Schluss von einer Safety-Car-Phase, in der sein Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton nochmals Reifen wechselte. Für den 30-jährigen Briten, der aus der Pole-Position gestartet war, sah es lange so aus, als könnte er seinen zweiten Sieg in Monaco nach 2008 feiern. Doch als Max Verstappen im Toro Rosso-Renault 15 Runden vor Schluss beim Überholversuch von Romain Grosjean im Lotus-Mercedes in der Sainte-Dévote-Kurve in die Leitplanken krachte, verlor der Weltmeister mit seinem Boxenstopp die Führung. Hamilton wurde danach nur Dritter und führt in der Gesamtwertung nach sechs von 19 Rennen noch mit 126:116-Punkten gegenüber Rosberg. Der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel, der Sieger des GP von Malaysia, stand zum fünften Mal in dieser Saison auf dem Podest und wurde Zweiter. Hinter den Podesträngen klassierten sich die beiden Red Bull-Renault mit Daniil Kwjat und Daniel Ricciardo vor Kimi Räikkönen im Ferrari. Mit Rang 8 erreichte Jenson Button die ersten WM-Punkte in dieser Saison für McLaren-Honda. Ein erfreuliches Ergebnis gab es für den Hinwiler Rennstall Sauber-Ferrari. Nach zwei Nullern in Bahrain und Spanien gab es dank Felipe Nasr wieder zwei WM-Punkte. Der Brasilianer, der nach den Strafen im Qualifying gegen Carlos Sainz (Toro Rosso-Renault, Start aus der Boxengasse nach Missachtung der Waage) und Romain Grosjean (Rückversetzung um fünf Plätze nach Getriebewechsel) von Rang 14 losfahren durfte, wurde Neunter. Sein Teamkollege Marcus Ericsson erreichte Platz 13.

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